Talentetraining begeistert in Köthen (Matthias Meyer)

Mit viel Energie, Teamgeist und Begeisterung startete am 24. April 2026 das erste Talentetraining des Jahres in Köthen. 49 junge Judoka aus neun Vereinen kamen zusammen, um gemeinsam zu trainieren, voneinander zu lernen und ihre Leidenschaft für den Judosport zu teilen.
Unter der Leitung von Landestrainer Maik Kopp wurde schnell klar: Hier geht es nicht nur um Technik – sondern um Entwicklung, Mut und Zusammenhalt.
Fallen lernen, um stärker aufzustehen
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Fallschule. Mit viel Geduld und Motivation zeigte Maik Kopp, wie wichtig es ist, richtig zu fallen – und vor allem, immer wieder aufzustehen. Für viele Kinder war das nicht nur eine technische Übung, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für das Selbstvertrauen.
Auch in den Bereichen Stand- und Bodentechniken wurde intensiv gearbeitet. Ob erste Würfe oder kontrollierte Bewegungen am Boden – jeder konnte auf seinem Niveau dazulernen und Fortschritte machen.
Gemeinsam wachsen
Die Matte war geprägt von gegenseitigem Respekt, Unterstützung und echtem Teamgeist – vereinsübergreifend. Besonders schön: Die Altersklassen U11 und U13 trainierten gemeinsam und profitierten voneinander.
Mit nahezu ausgeglichener Beteiligung von Jungen und Mädchen zeigt sich zudem, wie vielfältig und lebendig der Judonachwuchs in Sachsen-Anhalt ist.
Ein besonderer Abschluss
Zum Abschluss des Trainingstages wurde es noch einmal richtig spannend: In einer gemeinsamen Bodenrandori-Einheit konnten die jungen Judoka ihr neu erlerntes Können direkt anwenden und sich im fairen Wettkampf messen. Mit viel Einsatz, aber stets respektvoll, zeigten alle Teilnehmer großen Kampfgeist.
Als schöne Erinnerung an diesen besonderen Tag erhielt jeder Judoka eine Teilnehmerurkunde – ein verdienter Lohn für Engagement, Mut und Trainingsfleiß.
Mehr als nur ein Training
Das Talentetraining war weit mehr als eine sportliche Einheit. Es war ein Ort der Begegnung, der Motivation und der Freude am gemeinsamen Sport. Viele Kinder gingen mit einem Lächeln von der Matte – und mit dem Wunsch, beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei zu sein.
Ein rundum gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht und zeigt: Die Zukunft des Judosports lebt von genau solchen Momenten.